Dr. Stephan Werthebach

Vice President Product Architecture

Kontaktdaten

E-Mail: stephan.werthebach[at]cgm.com

Kurzvita

Dr. Stephan Werthebach ist promovierter Gesundheitsökonom und war von 2009 bis 2022 bei der GSG GmbH tätig, einem führenden Software- und Beratungsunternehmen im Bereich Medizincontrolling. Während seiner Zeit bei der GSG GmbH durchlief er mehrere Positionen, beginnend im Controlling bis hin zur Geschäftsführung. In seiner letzten Rolle verantwortete er die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Produktportfolios und spielte eine entscheidende Rolle beim strategischen Verkauf des Unternehmens im Jahr 2022 an die Dedalus Healthcare GmbH.

Bei Dedalus Healthcare GmbH übernahm Stephan die Position des Business Managers für Medizincontrolling und war für das Medizincontrolling des KIS-Bereichs verantwortlich.

Seit Juli 2024 ist Stephan als Vice President Product Architecture bei der KMS tätig. In dieser Position bringt er seine umfassende Erfahrung und strategische Expertise ein, um unsere Produktarchitektur weiterzuentwickeln.

KMS-Bildmarke

Fragen an Dr. Stephan Werthebach

WAS SIND DEINE AUFGABEN ALS VICE PRESIDENT PRODUCT ARCHITECTURE?

Ich verantworte die Gesamtarchitektur der KMS-Produktwelt – angefangen beim eisTIK® Data Warehouse, das täglich Milliarden klinischer Datensätze aus Hunderten Schnittstellen zusammenführt und für mehrdimensionale Analysen aufbereitet, über das MetaKIS® DRG-Multitool, die Surveillance-Lösung MetaIPSS® für Frühwarnung vor nosokomialen Infektionen bis hin zu MetaIMPLANT, das Krankenhäuser durch automatisierte Register­meldungen entlastet. Hinter den Produkten steht ein Team von zehn Produktmanager:innen, welches ich leite. Meine Aufgabe ist es, sie in der strategischen Weiterentwicklung ihrer Lösungen zu coachen – vom gezielten Einsatz von Generative-AI bis zur Optimierung unseres eigenen Produktmanagement-­Prozesses.

WARUM ARBEITEST DU GERNE BEI KMS? WAS MACHT DIE ARBEIT BEI KMS ANDERS?

KMS vereint Start-up-Tempo mit der Reichweite der CompuGroup: Wir können eine Idee – etwa ein KI-Modul, das den Anwender:innen in eisTIK® Data Warehouse die Datenselektion Berichtsinterpretation per natürlicher Sprache ermöglicht – in wenigen Wochen pilotieren und anschließend über die Business-Unit-Grenzen hinweg konzernweit skalieren. Die Wege sind kurz und das Produktportfolio deckt den kompletten stationären und ambulanten Workflow ab.

HAT SICH DER JOB IM LAUFE DER ZEIT VERÄNDERT?

Ja – und zwar rasant. Früher drehte sich vieles um klassische Release-Planung, Lastenhefte und monolithische On-Prem-Installationen. Heute arbeiten wir in kurzen Hypothesen-Zyklen:

  • KI als Game-Changer – seit wir Large-Language-Modelle in unsere Produkte integriert haben, müssen Architekturen nicht nur skalieren, sondern wir auch schnell neue Modelle integrieren und überwachen.
  • Rapid Prototyping statt Pflichtenheft – wir validieren Produktideen in Tagen, nicht Quartalen. Ob ein Gen-AI-Modul für MetaKIS® oder ein Streaming-Dashboard für MetaIPSS®: Ein klickbarer Prototyp und ein Cloud-PoC gehen live zum Pilotkunden, während die große Roadmap noch diskutiert wird.
  • Noch mehr Coaching & Alignment – mein Fokus hat sich vom technischen Detail stärker auf Enablement meines Teams verlagert: Methoden wie Lean PM und AI-Ops sorgen dafür, dass zehn Produktmanager:innen Ideen blitzschnell von der Vision über das Prototyping in den Markt bringen.

Der Job ist heute weniger „Architekt der großen Würfe“ und viel mehr Orchestrator eines lernenden Systems, in dem sich Technologie, KI-Innovation und Kundennutzen im Wochentakt gegenseitig befeuern.

WAS MACHT DIR AN DEINER ARBEIT BESONDERS SPASS?

Der Moment, wenn Architekturentscheidungen spürbaren Nutzen bringen:

  • eisTIK® Data Warehouse – Mit der neuen dreistufigen KI-Integration vereinfachen wir erst die Auswahl der relevanten Cubes, Dimensionen und Kennzahlen per natürlicher Sprache, liefern dann KI-gestützte Interpretationen der Ergebnisse und schlagen schließlich automatisch passende Diagramme für das Reporting vor. Analysen, die früher Tage dauerten, entstehen nun in Minuten und sind zugleich fundierter – ein echter Produktivitäts-Boost für Controller:innen und Mediziner:innen.
  • MetaKIS® reduziert Kodier-Aufwände dank KI-gestützter Vorschläge und Schwarmintelligenz.
  • MetaIPSS® identifiziert Risikopatient:innen früh und verkürzt Liegezeiten mit proaktiven Alerts.
  • MetaIMPLANT übernimmt das mehrstufige Meldeverfahren und sichert Erlöse, weil keine Fristen mehr verpasst werden.

Solche Erfolgsgeschichten entstehen, weil Entwickler:innen, Klinikexpert:innen und Product-Owner aus stationären wie ambulanten Bereichen täglich gemeinsam Innovation schaffen.

WIE SIEHT DEIN TYPISCHER ODER UNTYPISCHER ARBEITSALLTAG AUS?

Daily um 08:30 Uhr, Architektur-Review für die neue FHIR-API in MetaIMPLANT, Pair-Design mit dem MetaKIS®-Team zur Prompt-Optimierung unseres LLM-Coders, Mittags-Sync mit Data-Science zu neuen Knowledge-Database für unsere KI-Modell in eisTIK®.

WAS IST DEIN AUSGLEICH NACH EINEM ARBEITSREICHEN TAG?

Ein schnelles Badminton- oder Tennis-Match oder eine Mountain-Bike-Runde bringt meinen Kopf sofort auf Reset. Regnet es, wechsle ich in den Kreativ-Modus: Mit Lovable AI setze ich experimentelle UIs um und mit Windsurf feile ich an privaten KI-Projekten – so entstehen ganz nebenbei neue Ideen, die oft sogar ihren Weg zurück in den Job finden.

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