Michael Richter

Vice President Software Development

Kontaktdaten

E-Mail: michael.richter[at]cgm.com

Kurzvita

Michael Richter ist studierter Wirtschaftsinformatiker (M.Sc. / MBA) und Vice President Software Development bei der KMS.

Nach seinem dualen Studium bei der Bayer AG startete er seine Karriere vor allem bei der GSG GmbH (2015–2022), zunächst als Softwareentwickler und später als Head of Software Development. In dieser Zeit begleitete er aktiv den Merge beim Unternehmenskauf durch Dedalus und war dort bis 2024 als Head of Software Development im Bereich Medizincontrolling tätig.

Seit Juni 2024 ist Michael bei der CGM und seit 2025 in der KMS, zunächst als Teamlead Software Development, mittlerweile als Vice President. In seiner Rolle nutzt er seine umfassende Erfahrung, um technologische Innovationen voranzutreiben, KI sowohl in Produkte als auch in interne Tools zu integrieren und eine offene, teamorientierte Arbeitskultur zu schaffen, in der Kreativität und Innovation gelebt werden.

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Fragen an Michael Richter

Was sind Deine Aufgaben als Vice President Software Development?

Als Vice President Software Development sehe ich meine Hauptaufgabe darin, unser Produkt- und Entwicklungsteam technisch nach vorn zu bringen und eine moderne, offene Arbeitskultur zu fördern. Das bedeutet vor allem:

  • Austausch ermöglichen:
    Ich sorge dafür, dass wir uns teamübergreifend regelmäßig zu Ideen, Herausforderungen und neuen Technologien austauschen. Gute Lösungen entstehen selten im stillen Kämmerlein — sie entstehen im Dialog.
  • Technologien aktiv vorantreiben:
    Ich halte Augen und Ohren offen für Trends, bewerte gemeinsam mit meinen Teams, was für uns wirklich relevant ist, und bringe neue Ansätze in unsere Architektur und Produkte ein. Mein Anspruch ist: Wir sollen technologisch vorne mitspielen, nicht hinterherlaufen.
  • Künstliche Intelligenz als festen Bestandteil etablieren:
    KI ist für uns kein Buzzword, sondern ein zentrales Werkzeug.
    In unseren Produkten nutzen wir KI, um echte Mehrwerte für Kunden zu schaffen.
    In unseren eigenen Tools setzen wir sie ein, um effizienter zu arbeiten — von Automatisierungen im Alltag bis hin zur Unterstützung bei Analyse- und Entwicklungsaufgaben.
  • Teams stärken:
    Ich helfe unseren Entwicklerinnen und Entwicklern, das Beste aus ihren Fähigkeiten herauszuholen, und gebe ihnen den Rahmen, in dem Innovation und Qualität entstehen können.

Kurz gesagt: Ich begleite unser Team dabei, moderne Technologien sinnvoll einzusetzen, eine offene Kultur zu leben und KI als natürlichen Bestandteil unserer täglichen Arbeit zu nutzen.

Hat sich Dein Job im Laufe der Zeit verändert? Wenn ja, inwiefern?

Früher war die Rolle viel stärker technisch geprägt: Architektur, Entscheidungen zur Infrastruktur, klassische Entwicklungsprozesse. Heute ist das Bild breiter und dynamischer:

  • Vom Techniker zum Enabler:
    Ich treffe nicht nur technische Entscheidungen, sondern schaffe Rahmenbedingungen, damit Teams eigenständig gute Entscheidungen treffen können. Führung ist weniger hierarchisch und viel mehr moderierend und unterstützend geworden. Dennoch ist das Thema Leadership eines der wichtigsten Bereichen meines Arbeitsalltags.
  • Mehr Fokus auf Kommunikation und Austausch:
    Ein großer Teil meiner Arbeit besteht heute darin, unterschiedliche Bereiche zusammenzubringen – Product, Business, Security, Operations. Technologie entwickelt sich nur im Zusammenspiel weiter, nicht isoliert.
  • KI als Game Changer:
    Früher waren Tools „Helfer“. Heute sind KI-basierte Tools echte Teammitglieder.
    Wir gestalten Prozesse neu, erfinden uns neu und überlegen ständig: Welche Aufgaben können wir intelligent automatisieren, damit unsere Entwickler kreativer und schneller arbeiten können?
  • Schnelleres Innovationstempo:
    Technologien und Marktanforderungen ändern sich heute so schnell, dass kontinuierliches Lernen und Experimentieren Teil des Jobs geworden ist. Stillstand ist keine Option mehr.

Insgesamt beinhaltet mein Job weniger „Code und Architektur“ und viel mehr „Menschen, Austausch, KI und strategische Weiterentwicklung“. Und genau das macht die Rolle aus meiner Sicht so spannend.

Was macht Dir bei der Arbeit besonders Spaß?

Am meisten Spaß macht mir, dass ich mit meinem Team echte Innovationen vorantreiben kann. Ich liebe es, wenn aus einer Idee plötzlich ein funktionierender Prototyp wird – besonders, wenn wir neue Technologien oder KI sinnvoll einsetzen und damit echte Mehrwerte schaffen.

Ein großer Vorteil bei KMS ist, dass wir die Freiheit haben, eigene technologische Tests durchzuführen, um Konzepte auszuprobieren. Danach können wir einen Schritt zurückgehen, reflektieren und diese Innovationen strukturiert in die Organisation und unsere Produkte einbringen.

Genauso motiviert mich der Austausch mit den Kolleg:innen: unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, gemeinsam Lösungen entwickeln und sehen, wie etwas wächst, das vorher nur ein Gedanke war.

Wie sieht Dein typischer oder untypischer Arbeitsalltag aus?

Mein Arbeitsalltag ist alles andere als Standard – er ist eine Mischung aus Strategie, Austausch und Experimentieren.

Typischerweise starte ich mit einem Blick auf die Roadmaps und Prioritäten, prüfe technologische Entwicklungen und überlege, welche Trends wir in unseren Produkten oder internen Tools testen können. Dann folgen Meetings mit Product, Business und meinen Teams, um Ideen abzugleichen, Herausforderungen zu besprechen oder neue Konzepte zu diskutieren.

Gleichzeitig gibt es untypische Momente: kurze Deep-Dive-Sessions in einen neuen KI-Prototypen, spontane Brainstormings mit Entwickler:innen oder Workshops, um Prozesse neu zu denken. Diese Mischung aus Planung, Austausch und hands-on Testen macht meinen Alltag sehr dynamisch – kein Tag gleicht dem anderen.

Warum arbeitest Du gerne bei der KMS?

Bei KMS schätze ich besonders die Mischung aus Start-up-Geschwindigkeit und der Stärke der CompuGroup.

Wir können neue Ideen – zum Beispiel KI-Funktionen, die Anwender:innen in eisTIK® Data Warehouse per natürlicher Sprache durch Datenanalyse und Berichtsinterpretation führen – sehr schnell als Prototyp umsetzen und anschließend problemlos auf andere Bereiche ausrollen.

Die Entscheidungswege sind kurz, und unser Produktportfolio ist so breit, dass wir den gesamten stationären und ambulanten Prozess abbilden können. 

Was ist dein Ausgleich nach einem arbeitsreichen Tag?

Ich reise gerne und genieße es, neue Orte zu entdecken. Sportlich halte ich mich fit, zum Beispiel mit Bike-Training auf Zwift oder als Vorbereitung für den nächsten Business Run um einigermaßen mit Kolleg:innen mithalten zu können.

Darüber hinaus arbeite ich an privaten Entwicklungsprojekten mit neuen KI-Tools, was mir nicht nur Spaß macht, sondern auch einen kreativen Ausgleich zum oft meeting-lastigen Arbeitsalltag bietet.

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