News:  August 2019

Wir gratulieren!

Unsere beiden Auszubildenden haben im Juli ihre Abschlussprüfungen bestanden. Wir freuen uns, dass sie dem K|M|S-Team auch weiterhin erhalten bleiben.

 
MarcelThier_FabianKramer_KMS

Fabian Kramer

Fachinformatiker
Fachrichtung: Systemintegration

mit Ausbilder Marcel Thier, Manager IT

HeikoHeinrichNestler_TuanKietHoang_KMS

Tuan-Kiet Hoang

Fachinformatiker
Fachrichtung: Anwendungsentwicklung

Mit Ausbilder Heiko Heinrich-Nestler,
Geschäftsbereichsleitung Entwicklung & Support

News: Berlin / Unterhaching, 04. Juli 2019

 

K|M|S ist IMPACT Sponsor der XPOMET© Medicinale 2019

XPOMET© Medicinale ist die neue globale 360-Grad-Plattform für die Innovationen zum Patientennutzen für unsere aktuellen Gesundheitssysteme, die sich aktuell weltweit, angetrieben  durch neue Basisinnovationen, in Transformation befinden. Das dreitägige Technologie- und Medizinfestival inspiriert und navigiert alle Verantwortungsträger aus der Gesundheitswirtschaft, den Gesundheitswissenschaften, den Gesundheitsstiftungen, der Gesundheitspolitik, interdisziplinäres Fachpublikum, Patienten und interessierte Bürger vom 10. bis 12. Oktober 2019 durch die neuen Welten der Robotik, der künstlichen Intelligenz, der Präzisionsmedizin, der Regenerativen Medizin, der Nanomedizin, der Waerables, Internet-of-Things for Healthcare, 3D-Printing, Start-Up-Welt usw.

Über 5000 Gäste aus ganz Europa und weltweit werden 150 anregende Referenten, 15 Workshops und Thinks Tanks und mehr als 200 der innovativsten Unternehmen erleben, um neue interdisziplinäre Lösungen, Geschäftsmodelle und Partnerschaften in Medizin und Lebenswissenschaften zu entdecken und zu fördern.

Ergänzt wird das Programm durch einen Hackathon, DJs, Musiker und Kunstperformances.

Seien Sie am 10. bis 12. Oktober 2019 in Berlin vorne mit dabei, wenn die XPOMET© Medicinale die Zukunft der Gesundheitswirtschaft neu vermißt.

Alois G. Steidel, CEO der K|M|S AG und Co-Founder und Investor der XPOMET© blickt gespannt auf die Veranstaltung im Oktober: “Die Verbindung zur Praxis und die Darstellung konkreter Use Cases zeigen dort auf, was heute bereits möglich ist und geben einen Vorgeschmack auf die Zukunft. Dieses Innovationsklima soll auch dieses Jahr wieder tausenden Experten ein Gänsehautgefühl bescheren.”

Unter XPOMET.com gibt es alle Informationen, das Programm und Tickets (mit dem Code “XpometKMS” gibt es 15% Preisnachlass!).

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News: München / Unterhaching, 08. April 2019

 

Process Mining - Celonis und K|M|S mit Innovation zum nachhaltigen Nutzen in der Krankenhausführung

 

Herausforderungen mit innovativen Lösungen zu begegnen ist eine der großen Chancen der Digitalisierung. Mit dem konkreten Ziel, Krankenhäusern eine sinnvolle Lösung zu transparenter Veränderung an die Hand zu geben, gehen Celonis und K|M|S nun einen neuen,  gemeinsamen Weg: eisTIK® Process Mining powered by Celonis erlaubt die Abbildung der eigenen Prozesse in der Klinik auf Basis einer KIS- und Subsystem unabhängigen Datenbank. Diese in der Kooperation einzigartige Möglichkeit erlaubt es den Kliniken, in kurzer Zeit relevante Erkenntnisse über die eigenen Prozesse zu sammeln und die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen konsequent und automatisiert nachzuverfolgen.

 

Celonis ist Marktführer von Business Transformation-Software. Durch Process Mining-Technologie können Kunden Prozess-Erkenntnisse direkt in die Tat umsetzen und so Unternehmensabläufe nachhaltig verbessern. Celonis ist laut dem Deloitte Fast50 Ranking das schnellst wachsende Technologieunternehmen Deutschlands.

 

K|M|S ist Marktführer für Wissensmanagement und Datawarehouse-Systeme im Gesundheitswesen. Seit 1996 ist das Unterhachinger Unternehmen der wichtigste technologische Schrittmacher für das Wissensmanagement in der deutschen Gesundheitswirtschaft. Als strategischer Partner unterstützt K|M|S die Kliniken in der Unternehmensführung und ihren Arbeits- und Entscheidungsprozessen, das schafft Transparenz und Entscheidungssicherheit im Bereich der operativen und strategischen Steuerungswerkzeuge.

 

Veränderung ist schwer, wenn Organisationen in Silos denken und arbeiten. Der Gründer und Co-CEO von Celonis, Bastian Nominacher, weiß das und blickt auf die Möglichkeiten, die die Kooperation von Celonis und K|M|S den Kliniken bietet: „Unsere Process Mining Technologie erlaubt es, auf den Kern der Probleme zu fokussieren, anstatt den gesamten Prozess in Frage zu stellen. Wir freuen uns, mit den Krankenhausexperten der K|M|S etwas für die Versorgung von morgen tun zu können. Schließlich möchte jeder lieber in einer Klinik behandelt werden, die über stabile Prozesse verfügt – ob er nun als Notfall- oder Elektivpatient Hilfe braucht.“

 

Nachhaltiges Prozessmanagement braucht dazu Daten, Technologie und Experten-Wissen über die Abläufe im Krankenhaus. Fachlich und organisatorisch transparente Prozesse nützen dabei im Krankenhaus allen. „Es geht um glückliche Patienten und zufriedene Mitarbeiter bei kontinuierlicher Qualitäts- und sinnvoller Produktivitätssteigerung“, zeigt Nils Wittig, Chief Experience Officer der K|M|S auf und ergänzt, „das alles unter einen Hut zu bringen ist ein wirklich gutes Gefühl“.

 

Die weltweit in der Industrie etablierte innovative Big-Data-Technologie des eisTIK® Process Mining powered by Celonis nutzt die digitalen Spuren, die jede IT-gestützte Transaktion im Krankenhaus hinterlässt und visualisiert die tatsächlich ablaufende Prozesskette in Echtzeit. „Wir bündeln das Know-how zweier Innovationsführer und setzen so gemeinsam einen neuen Standard für das Process Mining im Gesundheitswesen“, freut sich Alois G. Steidel, Gründer und Chief Executive Officer der K|M|S.

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News: 12.02.2019

Modul “eisTIK® Pflegepersonaluntergrenzen Zusatz InEK Ausleitung”

Zur Einführung der PpUGV haben wir das neue Modul Pflege implementiert. Aufgrund der extremen Dynamik des Projektes haben wir in der Anfangsphase alle aufkommenden Veränderungen und Anforderungen in der Entwicklung umgesetzt.

Das InEK hat am 29.01.2019 Informationen veröffentlicht, wie die Weiterentwicklung der Pflegepersonaluntergrenzen gem. §137i Abs. 3a SGB V umgesetzt werden soll. In diesem Zusammenhang wurde vom InEK per Losverfahren eine Vielzahl Krankenhäuser mit der Verpflichtung gezogen, bis zum 22.02.2019 bzw. 15.03.2019 insgesamt vier Dateien an das InEK zu liefern. Dabei müssen Informationen aus dem zurückliegenden Zeitraum 09. – 11.2018 erhoben werden.

K|M|S arbeitet bereits an ein einer Lösung, um Sie bei der Aufbereitung der notwendigen Daten und der Erstellung/Ausleitung der geforderten Dateien zu unterstützen. Das Zusatzpaket „eisTIK® Pflegepersonaluntergrenzen Ausleitung InEK“ wird bis spätestens 18.02.2019 zur Verfügung gestellt und umfasst die Bereitstellung der folgenden Dateien.

·       Stationen.csv (Abgabetermin: 22.02.2019)

·       Belegungsdaten.csv (Abgabetermin: 15.03.2019)

·       Stationsangaben.csv (Abgabetermin: 15.03.2019)

·       Pflegepersonalbesetzung.csv (Abgabetermin: 15.03.2019)

Das Zusatzpaket „eisTIK® Pflegepersonaluntergrenzen Ausleitung InEK“ erweitert die bestehenden Möglichkeiten insbesondere in puncto Automatisierung deutlich. Das neue Zusatzmodul wird in Form einer zusätzlichen Lizenzposition zur Verfügung gestellt. Für diejenigen Bestandskunden, die bereits vor dem 08.02.2019 das Modul eisTIK® Pflegepersonaluntergrenzen beauftragt haben, haben wir ein besonderes Angebot.

Bei Interesse fordern Sie bitte kurzfristig unter Vertrieb@kms.ag ein Angebot an, damit wir gemeinsam die entsprechenden Lieferfristen an das InEK meistern können. Wir werden Ihnen die benötigten Exporte am Ende der KW 7 2019 im LiveUpdate bereitstellen, damit Sie die entsprechende Meldung an das InEK noch zeitgerecht erstellen können.

News: 30.11.2018

Gold-Auszeichnung für die K|M|S Vertrieb und Services AG als “Nachhaltiger Krankenhauspartner”

Anhaltenden Unternehmenserfolg, geprägt durch nachhaltiges partnerschaftliches Denken und Handeln, würdigen der VKD e. V. (Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V.) und die ENTSCHEIDERFABRIK mit der Auszeichnung „Nachhaltiger Krankenhauspartner hinsichtlich Informations- und Medizintechnik“. Geprüft wird anhand eines transparenten Prüfkriterienkataloges direkt vor Ort. Bewertet werden dabei Faktoren wie Betreibbarkeit, Interoperabilität, Instandhaltungsvermögen oder Usability, aber auch Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit.

Mit Gold ausgezeichnet wurde dieses Jahr die Einführung des Data Warehouse eisTIK® im Städtischen Klinikum Braunschweig durch die K|M|S Vertrieb und Services AG. Das ganztägige Audit involvierte im Klinikum neben dem Vorstand auch die Geschäftsführungen der Abteilungen Medizincontrolling, Finanzcontrolling, IT und Digitalisierung.

Auf der MEDICA 2018 überreichten Dr. Josef Düllings, Präsident des VKD e. V. und Dr. Pierre-Michael Meier, Stv. Sprecher der ENTSCHEIDERFABRIK dann die Gold-Auszeichnung an die K|M|S Vertrieb und Services AG, vertreten durch Andreas Zowislo, Gerald Reinisch und Nils F. Wittig. „Das Handeln von K|M|S ist seit jeher von Nachhaltigkeit geprägt. Im Rahmen der Beurkundung für das Projekt mit dem Städtischen Klinikum in Braunschweig wurden insgesamt 13 Kategorien, darunter Interoperabilität, Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit bewertet. Wir sind stolz auf diese Gold-Zertifizierung vom VKD, die wir mit dem höchstmöglichen Ergebnis erreicht haben“, freute sich K|M|S Vorstand Alois G. Steidel.

Nähere Informationen zur Auszeichnung „Nachhaltiger Krankenhauspartner“ finden Sie hier:

Link zur Broschüre der ENTSCHEIDERFABRIK

v. l. n. r.: Dr. P.-M. Meier, Dr. J. Düllings, A. Zowislo, G. Reinisch und N. Wittig.

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News: 08.11.2018

Pflegepersonaluntergrenzen einfach in eisTIK® pflegen und nachweisen

Mit den strukturellen Verbesserungen der Situation der Pflegekräfte soll künftig der Kostenanteil der Personalkosten auf Normal- und Intensivstationen differenzierter berechnet werden.

Die Verordnung definiert Bereiche in Krankenhäusern als pflegeintensiv (Bereiche mit Leistungen der Intensivmedizin, Geriatrie, Unfallchirurgie, Kardiologie, Neurologie oder Herzchirurgie). Pflegepersonaluntergrenzen werden für die nach der PpUGV zu ermittelnden pflegeintensiven Bereiche vorgegeben.

Alle Einrichtungen sind verpflichtet, ab dem 01.01.2019 zum Quartalsabschluss die Übersicht der Einhaltung der Mindestbesetzungsgrenzen zu liefern. Die Nichteinhaltung der Personaluntergrenzen wird mit Erlösabschlägen sanktioniert.

Lösung von K|M|S – verfügbar ab 01.12.2018

K|M|S als führender Wissensmanager im Krankenhaus stellt seinen Kunden in eisTIK® eine Lösung zur Verfügung.

 Ab 01.12.2018 ist ein eigenes Modul „eisTIK® Pflegepersonaluntergrenzen“ mit folgenden Funktionen verfügbar:

  • Hinterlegung der Personalmindestmengen je Zeitraum für die relevanten Fachabteilungen

  • Definition welche Stationen unter die PpUGV fallen, bzw. für welche Fachabteilungen die Personalschlüssel gültig sind

  • Erfassungsmaske der täglichen Personalbesetzung auf Pflege-Org Strukturen inkl. Soll-Werten

  • Automatisierte Darstellung der relevanten Belegungsinformationen

  • Entsprechende Auswertungen zum Nachweis des Personaleinsatzes

Ausblick:

Bei gleichzeitigem Einsatz des eisTIK® Dienstplanmoduls wird in 2019 die Möglichkeit geschaffen, die Informationen auch automatisiert für die Befüllung des Moduls "eisTIK® Pflegepersonaluntergrenzen" zu nutzen.

Verwaltung der Pflege-Org-Strukturen

 

Erfassungmaske der Personalbesetzung

Fordern Sie schon jetzt ein Angebot zum neuen Modul „eisTIK® Pflegepersonaluntergrenzen“ unter Vertrieb@kms.ag an und erfahren Sie in einem aufgezeichneten Webcast mehr über die fertige Lösung (Anmeldung zum Webcast ebenfalls per E-Mail an Vertrieb@kms.ag oder am Ende dieser Nachricht).



Webcast | Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) | Klaus Reinelt (YouTube)

 
Mit den strukturellen Verbesserungen der Situation der Pflegekräfte soll künftig der Kostenanteil der Personalkosten auf Normal- und Intensivstationen differenzierter berechnet werden. Die Verordnung definiert Bereiche in Krankenhäusern als pflegeintensiv (Bereiche mit Leistungen der Intensivmedizin, Geriatrie, Unfallchirurgie, Kardiologie, Neurologie oder Herzchirurgie). Pflegepersonaluntergrenzen werden für die nach der PpUGV zu ermittelnden pflegeintensiven Bereiche vorgegeben.
 

News: 19.10.2018

„Uns fehlt ein Masterplan“

Digitalisierung im Gesundheitssystem: von Österreich lernen / Impressionen von der K|M|S Herbsttagung

Warum ist Österreich Deutschland in der Digitalisierung voraus? „Political Leadership“ macht offenbar den Unterschied im e-Gesundheitssystem. K|M|S, Deutschlands Wissensmanager Nummer Eins für Krankenhäuser, blickte bei seiner Herbsttagung 2018 auch zum kleineren Nachbarn.

Der Blick über den eigenen Horizont hinaus ist eine der Stärken der renommierten K|M|S Herbsttagung. Mit rund 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das hochkarätige Forum erneut ausgebucht. Das Unterhachinger IT Unternehmen präsentiert bei seiner Herbsttagung stets fachlich anspruchsvolle innovative Lösungen für die strategische Klinikführung, zukunftsorientierte Managementthemen, renommierte Referentinnen und Referenten und ein qualitativ hochwertiges Experten-Netzwerk. Und das in einer entspannten und familiären Atmosphäre.  

Eine Vielzahl neuer Lösungen für die Kliniksteuerung hatte K|M|S auch diesmal wieder exklusiv für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer parat. Die exponierte Stellung des Unternehmens im Markt zeigt seine Entwicklung in den vergangenen zwölf Monaten, von der CEO Alois G. Steidel berichtete: 20 Prozent Umsatzsteigerung, acht zusätzliche Mitarbeiter, 17 Neukunden und wichtige neue Kooperationen – mit GSG Consulting, digmed GmbH und Celonis SE. „Wir schaffen Mehrwerte für unsere Kunden durch Kooperationen. Nicht durch Abschottung“, betonte Vorstand Andreas Zowislo.

Dr. Clemens Martin Auer, Sektionschef im österreichischen Gesundheitsministerium, legte dar, dass in Österreich der Austausch von Gesundheitsdaten als öffentliches Interesse gesehen wird. Denn sowohl Ziel als auch Ergebnis stellen einen Mehrwert für Patienten dar, sprich eine bessere Prozess-, Behandlungs- und Ergebnisqualität. Also hat der Staat die Voraussetzungen per Gesetz in eigener Regie geschaffen und das Projekt mit 100 Millionen Euro ausgestattet. Im Zentrum des „e-Gesundheitssystems“ steht der Datenaustausch aller Akteure über Sektorengrenzen hinweg. Systemsteuerung und Herstellung von Interoperabilität seien daher zwingend Aufgaben des Staates, sagte Auer: „Der Sektor schafft das nicht allein.“ Er sprach die Notwendigkeit des politischen Leaderships mehrfach an.

Die daran anschließende Podiumsdiskussion stellte sich die Frage, „Wer sind die Treiber der Digitalisierung in Deutschland? „Wir sind in Deutschland eher damit beschäftigt, warum es nicht funktionieren kann. Uns fehlt ein Masterplan“, stellte Peter Bechtel, Pflegedirektor am Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen fest. Zustimmung erhielt er vom Direktor der Augsburger Hessing Stiftung, Markus Funk: „Viele entwickeln in Deutschland eigene Lösungen. Da steht der Konkurrenzgedanke im Vordergrund. So lange dies so ist, werden wir nicht wirklich vorankommen.“ So ganz schlecht wollte Dr. Georg Münzenrieder vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die Gematik dann doch nicht wegkommen lassen. „Es geht voran“, sagt er und setzt große Hoffnungen in das für 2019 geplante Digitalgesetz. Es war schließlich Dr. Clemens Martin Auer, der noch mal eine ganz andere Perspektive aufmachte: „Wir brauchen massive Investitionen in digitale Strukturen.“ Denn die Anbieter seien oft gar nicht in der Lage, die anfallenden Daten in hoher Qualität aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen. Das sei eine nationale und sogar letztlich europäische Aufgabe.

Stets aus erster Hand erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der K|M|S Herbsttagung auch, was das InEK für die Kliniken plant. Dr. Michael Rabenschlag, beim Institut Leiter der Abteilung Ökonomie, gewährte auch diesmal wieder einen detaillierten und tiefen Einblick in die kommenden Veränderungen beim Fallpauschalen-Katalog: zum Beispiel Verbesserungen bei den Extremkosten für Kinder, höhere Vergütung in der Psychiatrie bei hoher Therapiedichte und eine Vielzahl weiterer „relevanter Umbauten im DRG-System“.

Nicht zu vernachlässigen in der Digitalisierung sind ethische Fragestellungen, wie auch in einer vernetzen Welt die Grundrechte des Menschen gewahrt werden können und gleichzeitig das alltägliche Leben für Alle bereichert werden kann. Nach diesem Gedankenexkurs durch den Theologen Dr. Andreas Klein, demonstrierten Dr. Marisa Petri, Gerald Wick und Heiko Heinrich-Nestler, ganz frische Funktionen aus der K|M|S Entwicklung, die den Kunden nun zur Verfügung stehen.

Wie kann ein verbundweites Standardberichtswesen aussehen? Diese Frage beantwortet Andres Hill vom Elisabeth Vinzenz Verbund und zeigte sowohl die Schwierigkeiten der Ausgangslage wie auch die Projektumsetzung auf. Im Anschluss wurde durch Mirjam-Jasmin Horneber und René Klinger vom Klinikum Fürth, vorgestellt, wie eine Umstellung auf eisTIK®.akut projektiert werden kann und wie ihre ersten Erfahrungen mit der neuen Technologie sind.

Der zweite Tag begann mit der Frage: „eisTIK® - Quo Vadis“? Es wurde anhand griffiger Live-Demonstrationen eindrucksvoll vorgestellt. Dass man Transparenz in MVZ herstellen kann, präsentierte Rainer Bühn aus den MVZ ANregiomed: Wie es bisher das Leistungsreporting machte und wie ihn eisTIK® zukünftig seinen Arbeitstag erleichtern kann. Im Anschluss stellte Dr. Andreas Goepfert vom Klinikum Braunschweig vor, wie man Prozessmining nutzen kann. Er zeigte auf wie K|M|S mit dem neuen Partner Celonis SE in eisTIK® aufbereitete Daten in das Prozessmanagement übermittelt und dann Engpassstellen ermittelt werden können.

Was versteht K|M|S unter integrierter Unternehmensplanung? Dies veranschaulichten Lars Anwand und Ralf Helbig aus dem Klinikum Braunschweig. Es wurde demonstriert, wie Daten in das in eisTIK® integrierte Planungstool des Partners Seneca Business Software GmbH übermittelt werden und dann mit verschiedenen Planungsverfahren Prognosen erstellt werden können. John Ahrens von K|M|S stellte die zukünftige Strategie für die Benchmark Projekte vor. Dabei wurde der Fokus auf die neuen Partnerschaften mit digmed GmbH zum OP-Benchmarking sowie GSG Consulting zum Leistungsbenchmark vorgestellt. Mit diesen beiden Partnerschaften können wir nun die beiden größten deutschen Benchmark-Gruppen gemeinsam anbieten.

Zum Abschluss ging Gerald Reinisch noch auf den bewährten Release-Zyklus ein: Ankündigungen auf der K|M|S Herbsttagung, Präsentation und Verkaufsstart zur DMEA (vormals conhIT) und die Themenvertiefung bei K|M|S vor Ort. Die „Take Home Story“ endete mit dem Hinweis auf eine zeitnahe Bereitstellung von Lösungen für die Anforderungen der risikoadjustierten Pflegepersonaluntergrenzen, die viele Kliniken dringend benötigen, zur Datenarchivierung und den Aufbau individueller Cubes. Bevor die Gäste sich auf den Heimweg machten, freute sich Alois G. Steidel die Anwesenden beruhigen zu können: „Mit Daten, Wissen und Technologie werden wir auch hier eine Lösung bieten.“

 
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News: 25.04.2018

Rechtssicherheit für Krankenhäuser (insb. AGFA Orbis-Kunden) mit ASFU Lizenz

K|M|S erwirkt gegen Agfa HealthCare eine einstweilige Verfügung beim Oberlandesgericht Düsseldorf, welche die beabsichtigte Einschränkung der Auswertungsmöglichkeiten im Rahmen einer ASFU Lizenzierung untersagt.

Agfa HealthCare hat im August 2016 ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Datenbankzugriff auf ASFU-lizenzierte Oracle Installationen um einen Passus erweitert, welcher es Drittanbietern untersagt, im Lesezugriff direkt und/oder indirekt auf die Inhalte der von dem Krankenhausinformationssystem benutzten Datenbank zuzugreifen. 

Konkret sollen, gemäß AGFA, Orbis-Kunden in dieser Lizenzierungsform keine Möglichkeit mehr haben, ihre Daten über beliebige Business Intelligence Tools oder beispielsweise Microsoft Excel aufzubereiten und auszuwerten. Dies bedeutet eine vollständige Abhängigkeit in monetärer und technologischer Hinsicht von Agfa HealthCare.

K|M|S hatte zunächst AGFA um eine Unterlassungserklärung gebeten und im Nachgang beim Landgericht Düsseldorf eine einstweilige Verfügung gegen die Verwendung dieser Passage beantragt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf ist am 19. April 2018 dem Antrag der K|M|S Vertrieb und Services AG nachgekommen und hat eine einstweilige Verfügung gegen die Agfa HealthCare GmbH erlassen.

Interoperabilität ist in aller Munde. Vor diesem Hintergrund erscheint der hochgradig proprietäre Ansatz der Agfa HealthCare als sehr verwunderlich. Für die Kliniken ist gleichermaßen das Thema Datenhoheit, -verfügbarkeit und -nutzbarkeit sowohl operativ als auch strategisch von existenzieller Bedeutung.

Mit Blick auf die Entscheidung sagt Andreas Zowislo, Vorstand der K|M|S Vertrieb und Services AG: „Für uns als K|M|S ist es wichtig gewesen, eine Klarstellung darüber zu erreichen, dass das Krankenhaus die Hoheit über die eigenen Daten behält und hinsichtlich der Auswertungswerkzeuge die besten verfügbaren Tools einsetzen kann. Wir freuen uns auch für alle Krankenhäuser, dass das Oberlandesgericht unserer Auffassung vollständig gefolgt ist.“ Alois Steidel, Inhaber und CEO der K|M|S Vertrieb und Services AG fügt hinzu: „Marktabschottung ist heute nicht mehr angebracht. Das Urteil fördert Wettbewerb und Transparenz.“

News: 07.12.2017

Zentrales Managementinformationssystem zur operativen und strategischen Kliniksteuerung

Der Elisabeth Vinzenz Verbund setzt das innovative K|M|S Managementinformationssystem eisTIK® zur Unterstützung der strategischen Planung und der operativen Steuerung konzernweit ein.

Der bundesweit tätige Elisabeth Vinzenz Verbund (EVV) mit 10 Krankenhäusern, 6 Medizinischen Versorgungszentren und vielen weiteren Einrichtungen steht vor der Herausforderung, im Gesundheits- und Sozialwesen caritative Arbeit unter den sich kontinuierlich verändernden wirtschaftlichen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen zu gestalten. Dabei soll eine jahrhundertealte christliche Tradition beibehalten und in die Zukunft geführt werden. Insgesamt sind in den Einrichtungen des EVV über 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, um jährlich mehr als 250.000 Patienten stationär und ambulant zu versorgen.

 

Ein zentrales Steuerungs- und Entscheidungssystem ist dabei das Kernstück der operativen und strategischen Steuerung aller Kliniken im Verbund. Hierfür wurde jetzt erneut ein Rahmenvertrag zwischen dem EVV und der K|M|S, dem führenden Anbieter von Managementinformationssystemen und Wissensmanagement im Gesundheitswesen geschlossen, der die intensive Kooperation beider Unternehmen, die bereits seit 5 Jahren besteht, für die Zukunft regelt.

Es ist erklärtes Ziel, die Herausforderungen der Zukunft auf dem Gesundheitsmarkt erfolgreich miteinander zu lösen. „Mit uns erhält der EVV Technologie und Funktion sowie Inhalte und Beratung aus einer Hand, so können wir den größtmöglichen Nutzen für die Kliniken und den Konzern stiften“, sagt Andreas Zowislo, Vorstand der K|M|S Vertrieb und Services AG mit Blick auf die langfristige Partnerschaft.

 

K|M|S ist Marktführer für Softwarelösungen, die den Kliniken tagesaktuell Daten aus den relevanten Vorsystemen zu entscheidungsrelevanten Informationen verdichtet. Hierfür wird eine innovative Datawarehouse Infrastruktur mit modernen Auswertungsmöglichkeiten kombiniert. Hinzu kommt das Wissen der Mitarbeiter von K|M|S, die alle auf jahrelange Erfahrung in der Arbeit in der Klinik zurückblicken können und somit Lösungen entwickeln, die in der Praxis auch wirklich funktionieren. „Das ist für uns ein ganz wichtiger Punkt: Unsere Mitarbeiter und die Berater von K|M|S sprechen die gleiche Sprache und erarbeiten Lösungen gemeinsam. Das sorgt für Akzeptanz und ein lebendiges Führungssystem“, sagt Olaf Klok, Verbundgeschäftsführer des EVV nach der Vertragsunterschrift.

 

Mit zusätzlichen Benchmarks kann nun noch intensiver als bisher voneinander gelernt und Ansatzpunkte zur weiteren Verbesserung in den Prozessen der Patientenversorgung identifiziert werden. Die Kombination aus strategischer Konzernsteuerung und operativer Klinikführung in einem System erlauben schnelle Entscheidungen und kontinuierliches Nachhalten eingeleiteter Maßnahmen.

 

Mit Blick auf den gemeinsamen Weg des EVV mit K|M|S freut sich Dr. Sven U. Langner, ebenfalls Geschäftsführer des EVV, „durch Wissenstransfer und die Bündelung von Know-How eröffnen wir unseren Einrichtungen mit eisTIK® und den weiteren K|M|S Lösungen die Basis für eine zielgerichtete Steuerung und etablieren konzernweite Standards für unser Berichtswesen“.

Blicken gemeinsam auf die zukünftige Struktur des zentralen Managementinformationssystems der K|M|S im Elisabeth Vinzenz Verbund (v.l.n.r.): Stefan Fischer (Geschäftsführer des St. Bernward Krankenhauses in Hildesheim), Andreas Zowislo (Vorstand der K|M|S Vertrieb und Services AG), Peter Pfeiffer (Geschäftsführer des Krankenhauses St. Joseph Stift Dresden), Wolf-Christian Varoß (Leiter IT Elisabeth Vinzenz Verbund), Andreas Hill (Controlling Elisabeth Vinzenz Verbund), Olaf Klok (Verbundgeschäftsführer Elisabeth Vinzenz Verbund) und Nils Wittig (Leitung Strategische Portfolioentwicklung K|M|S Vertrieb und Services AG)

Blicken gemeinsam auf die zukünftige Struktur des zentralen Managementinformationssystems der K|M|S im Elisabeth Vinzenz Verbund (v.l.n.r.): Stefan Fischer (Geschäftsführer des St. Bernward Krankenhauses in Hildesheim), Andreas Zowislo (Vorstand der K|M|S Vertrieb und Services AG), Peter Pfeiffer (Geschäftsführer des Krankenhauses St. Joseph Stift Dresden), Wolf-Christian Varoß (Leiter IT Elisabeth Vinzenz Verbund), Andreas Hill (Controlling Elisabeth Vinzenz Verbund), Olaf Klok (Verbundgeschäftsführer Elisabeth Vinzenz Verbund) und Nils Wittig (Leitung Strategische Portfolioentwicklung K|M|S Vertrieb und Services AG)